16. September 2017

[Rezension] Reise zum Mittelpunkt der Erde - Jules Verne


Titel: Reise zum Mittelpunkt der Erde
Autor: Jules Verne
Seitenzahl: 336
Verlag: Nikol




Ein seltsames Schriftstück sorgt für einiges Kopfgrübeln bei Professor Lidenbrock. Mit Hilfe seines Neffen Axel entschüsselt er die Nachricht und will der darauf befindlichen Forderung nachgehen: hinabsteigen in den Krater um den Mittelpunkt der Erde zu finden. Und dabei wird es ordentlich turbulent.


Dieser wunderbare Klassiker haben wir in unserem Buchclub gelesen und ich bin wirklich froh mal wieder einen Klassiker rezensieren zu dürfen. Ich muss gestehen, dass dies mein erstes Buch von Jules Verne ist, aber vermutlich nicht mein letztes, denn der Ideenreichtum und die Fantasie war wirklich toll. Aber bevor es zum Inhalt geht möchte ich zunächst die Aufmachung des Buches loben. Der Nikol-Verlag hat hier wirklich tolle Arbeit geleistet, sowohl die Covergestaltung, die übrigens mit den anderen Bänden von Jules Verne zusammen passt, als auch die Verwendun der Original-Illustrationen ist wirklich gelungen. Dadurch wurde das Buch noch mehr zum Highlight, denn das Durchblättern und Betrachten der Zeichnungen sorgte schon für die richtige Stimmung.

Aber auch inhaltlich bietet "Reise zum Mittelpunkt der Erde" sehr viel spannende Momente. Axel ist ein ehrlicher und erwachsener Protagonist, der seinen Onkel Lidenbrock natürlich gern auf die Reise begleitet. Das Gespann von den beiden ist schon etwas besonderes, denn eigentlich hat Axel ganz schön oft bedenken, dennoch ergänzen sich die beiden sehr gut. Ich muss jedoch gestehen, dass Professor Lidenbrock mir nicht immer symphatisch war. Oftmals wirkte er ganz schön nachlässig mit Axel und er war mir zu sehr auf sein Forschungsziel fixiert, so dass das Wohl seiner Begleiter oft in Gefahr geraten ist. Im übrigen gefiel mir Hans als der fast stumme Insider-Begleiter besonders gut, er hätte einen Preis als bester Nebendarsteller verdient.


Fazit:
Ich ziehe das Fazit jetzt bewusst vor, denn "Reise zum Mitelpunkt der Erde" ist zurecht ein Klassiker, der inhatlich relativ bekannt sein sollte. Daher empfehle ich vor allem die wunderbare Ausgabe aus dem Nikol-Verlag, die durch seine Aufmachung brilliert. Dennoch fehlte mir irgendwie das besondere Etwas, weshalb es letztendlich nur 4 Sternchen werden.





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