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[Rezension] „Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafon

Titel: Der Schatten des Windes Barcelona 1
Autor: Carlos Ruiz Zafón
Verlag: Fischer
Seitenzahl: 562
Orginaltitel: La sombra del viento

Klappentext:

An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge
Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in
Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt
Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der
Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern. (Quelle: Verlag)

Meine Sicht auf das Buch:
Das Buch begeleitet Daniel vom zarten Alter mit 10 bis zum Erwachsenenalter, immer an seiner Seite ist „Der Schatten des Windes“ geschrieben vom unbekannten Autor Julian Carax. Daniel ist nach Erhalt des Buches sofort davon begeistert und verschlingt es mit einmal, er will unbedingt mehr über Julian Carax und seine Bücher erfahren. Diese Suche wird ihn lange begeleiten und fast das Leben kosten.

Über komplizierte Wege wird das Leben von Daniel und Julian aufgezeigt und beschrieben, es gibt Höhen und Tiefen und viele Parallelen zwischen den beiden, doch je näher er glaubt der Wahrheit zu kommen, desto gefährlicher wird es für ihn. Am Ende bleibt Daniel/Julian nur die Einsicht, dass das Leben nicht wie ein Roman ist.

Ein schweriger Schreibstil, der viel Aufmerksamkeit verlangt, aber lesenswert ist.

Mein Fazit:
Eine absolute Empfehlung, ich habe das Buch verschlungen, es hat mich verzaubert und seine 1000 Facetten gezeigt. Es bedarf zwar etwas Geduld um zunächst alle Namen einzuordnen, aber danach ist es ein klassischer Schmöker, denn man nur ungern weg legt. Ich war bis zum Schluss gespannt und das Ende war absolut faszinierend.

 

5 von 5

 

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2 Comments

  • Reply Moni2506

    Hey Sandra,

    Ich habe das Buch im Original auf Spanisch gelesen und da war es auf jeden Fall auch interessant und spannend zu lesen. Aufgrund der Sprachbarriere kann allerdings nicht von verschlingen die Rede sein. Mein Spanisch ist nicht so gut, dass ich das Buch ohne nachschlagen lesen kann. Bis auf den letzten Teil habe ich alle Bücher diese Reihe gelesen. Besonders Fermin Romero de Torres hat es mir sehr angetan. Am besten vom Autor hat mir aber bisher Marina gefallen.

    LG, Moni

    26. Mai 2018 at 13:25
    • Reply Sandra

      Danke für die Tipps! Auf Spanisch ist aber auch echt krass, da würde ich null vorwärts kommen :D!
      Marina wollte ich auch mal lesen, weil ich bisher wirklich gutes darüber gehört habe.

      Liebe Grüße,
      Sandra

      26. Mai 2018 at 22:27

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