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[Rezension] Artemis Fowl „Die verlorene Kolonie“ – Eoin Colfer

Titel: Artemis Fowl – Die verlorene Kolonie
Autor: Eoin Colfer
Verlag: List/Ullstein
Seitenzahl: 352
Originaltitel: The Lost Colony

Klappentext:

Artemis Fowl scheint sich verrechnet zu haben. Dabei ist eigentlich
alles bestens vorbereitet. Er steht mitten im spanischen Barcelona, sein
Leibwächter hält ihm aus Sorge vor Scharfschützen den Rücken frei, eine
Störanlage soll verhindern, dass die Touristen den Dämonen aus der
Unterwelt mit ihren Videos filmen können. Und dann passiert einfach —
nichts! Zunächst zumindest. Denn dann taucht der Dämon unter lautem
Heulen auf, materialisiert sich und reißt Artemis mit sich in ein
Zeitloch und damit in die Unterwelt.
Glücklicherweise wird der
Meisterdieb wieder ausgespuckt, alle Gliedmaßen funktionieren tadellos
(auch wenn zwei Finger vertauscht sind). Aber dies ist nur die erste
Störung zwischen den Ebenen. Denn die grimmigen Dämonen scheinen ihre
Insel Hybras in der Unterwelt verlassen zu wollen. Artemis muss sich
einen von ihnen schnappen, um herauszufinden, was die Ordnung zwischen
den Welten bedroht. Dabei kommt ihm Minerva Palazzo in die Quere: ein
hyperintelligentes Mädchen, das ganz eigene Ziele zu verfolgen scheint
und doch bald mit Artemis zusammenarbeitet. Beim Kampf gegen die Dämonen
wird Artemis allerdings selbst aus der Bahn geworfen. Wird es ihm
gelingen, wieder auf die Erdoberfläche zurückzukehren?

Meine Meinung:
Wow, bereits der 5 Band der „Artemis Fowl Reihe“.
Das Cover reiht sich nahtlos in die bisherigen Cover ein, man bekommt einen kleinen Einblick in die bevorstehende Geschichte. Der Schreibstil von Eoin Colfer ist wieder sehr angenehm und einfach gehalten, entsprechend eines Kinder-/Jugendbuches.
Die Geschichte selbst fand ich sehr gelungen, es wird eine neue bereits vergessene Rasse, die Dämonen, in das Artemis-Fowl-Universum eingeführt. Es wird sehr schön beschrieben, wie die Dämonen leben und wie es sich auf der Insel Hybras im Zeitmeer lebt. Besonders toll fand ich dieses Mal das bereits ungefährt 70 Seiten vor Ende die Spannung sehr hoch war, und ich somit die letzten Seiten verschlungen habe. Zum Schluss gab es dann die ein oder andere süße Überrachung, sehr schön gemacht, mit einem tollem offenem Ende, der Spaß macht das nächste Werk zu lesen.

Fazit:
Wiederrum eine schöne Geschichte über Artemis Fowl, der langsam immer sympathischer wird und dessen Entwicklung immer positiver wird. Ein schöner Fantasy-Abenteuerroman für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren.

4 von 5 Punkte
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