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[Rezension] Die Stadt der verschwundenen Kinder – Caragh O’Brien

Titel: Die Stadt der verschwundenen Kinder Gaia Stone 1
Autor: Caragh O’Brien
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 479
Originaltitel: Birthmarked

Klappentext:

Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen
ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten
drei Neugeborenen an der Mauer der Stadt abgeben so lautet das
Gesetz. Noch nie hat jemand es gewagt, gegen dieses Gesetz und die
Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias
Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach
dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer und nach dem Schicksal
der verschwundenen Kinder. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Es war ein Spontankauf, und das wegen einer kurz vorher im Internet gelesenen positiven Rezension. Weil mich das Cover, welches wirklich hübsch ist, überzeugte habe ich es dann mit an die Kasse genommen.
Und es hat mich direkt vom ersten Kapitel an überzeugt. Die Welt in der Gaia lebt und aufwächst ist einfach so grausam, das Leben außerhalb der Enklave scheint erbarmungslos, während die Menschen innerhalb der Enklave offensichtlich ein sorgenfreies Leben leben. Gaia scheint soweit zufrieden mit ihrem Leben, doch dann werden ihre Eltern verhaftet, es scheint als gäbe es keinen Sinn mehr in ihrem Leben, also macht sie sich auf die Suche, ihre Eltern zu befreien und deckt damit Wahrheiten auf von denen niemand etwas ahnt.
Aus mir unbekannten Grund musste auch eine  angedeutete „Liebesgeschichte“ eingebaut werden, allerdings haben mich die beiden nicht wirklich überzeugt, und oftmals wollte ich die Stellen einfach nur weg haben, damit endlich die Geschichte vorwärts geht.
Toll fand ich den gesamten Aufbau der „neuen Welt“, mit den Aufgabenverteilungen im Volk, der Abgabe der Babys (Wieso, Weshalb?), die Funktion des Herrschers,….

Fazit:
Ich fand es wirklich toll zu lesen, obwohl ich zunächst skeptisch war. Nun freue ich mich auf die nächsten 2 Bände der Trilogie und wie Gaia’s Geschichte weitergeht. Ein wundervoller Dystopie-Roman, dem ich gern jedem empfehle, der dieses Genre liebt. Wegen der misslungenen eingebauten „Liebesgeschichte“ gibt es einen Punktabzug.

4 von 5 Punkten
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