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[Rezension] Meeresflüstern – Patricia Schröder

Titel: Meeresflüstern
Autor: Patricia Schröder
Seitenzahl: 413
Verlag: cbj

Klappentext:
Wie ein Geschöpf aus dem Meer taucht Gordian eines Tages vor Elodie auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Seitdem kann sie nicht aufhören, an ihn zu denken, an seinen türkisgrünen Blick, seine Hände, die sie neugierig berühren. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Ich war unglaublich gespannt auf dieses Buch, denn das Cover sieht so bezaubernd aus und der Klappentext hat mich immer wieder neugierig gemacht auf das Buch. Deshalb hab ich auf den Sommer gewartet um dieses wunderhübsche Buch zu lesen. Leider wurde ich dennoch etwas enttäuscht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Elodie, unsere Hauptprotagonistin. Sie hatte es nicht leicht in den letzten Wochen, denn ihr Vater ist bei einem Autounfall gestorben und sie muss diesen schweren Verust verarbeiten. Da sie dies bei ihrer Mutter daheim nicht schafft, schickt eben diese sie zu ihrer Großtante nach Guernsey, eine kleine Insel in der Nordsee die zu den Kanalinseln gehört.
Schon auf dem Weg dahin hat sie seltsame Träume und Begegnungen, und schnell wird klar, dass diese Auszeit von einem halbem Jahr etwas Einzigartiges wird.

Auf der Insel trifft sie aller erstes auf Ruby, die sehr quirllig und aufgeweckt wirkt, und sehr überfürsorglich ist. Ihr Freund Ashton ist sehr speziell, was wiederum zeigt wie aufgeschlossen Ruby ist. Leider wirkte ihre Art zu oft zu übertrieben und aufgesetzt, teilweise hatte ich richtig Angst, das Ruby „böse“ sein könnte, und die Seiten wechselt.

Allgemein wirken die „Teenager“ der Insel viel zu klischeehaft und aufgesetzt, und mittendrin wird Elodie auf einmal oberflächlich und vergisst weshalb sie eigentlich von daheim weg gegangen ist. Nach nur ein paar Tagen ist das Liebeskarusell wichtiger als alles Andere, was auf mich einfach zu emotionslos wirkte.

Schade finde ich, dass das Buch wirklich richtig spannend anfängt und mich in den Bann zog, aber dann nicht wusste wie es diese Spannung bis zum Schluss halten sollte. Die guten Ideen verpufften einfach und am Ende blieben nur offene Fragen die bereits am Anfang aufkamen und im Verlauf des Buches nicht mal ansatzweise genährt wurden. Stattdessen gab es eine übertriebene Liebe und ein halbherziges Happy Ende.

Ich hatte mir so viel von diesem Buch erhofft, und kann nun doch nur 3 Ferkelchen vergeben, denn immerhin die Idee, die Aufmachung/cover und das Setting waren richtig toll gewhlt und haben mich entführt.

Fazit:
Eine tolle Idee, ein tolles Setting und eine abflauende Spannung, die am Ende mich kaum noch in den Bann ziehen konnte. Schade, denn ich hatte mir mehr von diesem Buch erhofft. Die Frage ist nun, ob das weiterlesen der Trilogie sinnvoll ist oder nicht?!

3 von 5

5 thoughts on “[Rezension] Meeresflüstern – Patricia Schröder”

  1. Guten Morgen meine Liebe,

    nach deiner Rezi bin ich mir sicher, dass das Buch bei mir wohl noch ein bisschen länger auf dem SuB schlummern wird 🙁 Schade das es dich nicht überzeugen konnte. Bin mal gespannt wann ich es lese, hab ja die komplette Trilogie zu Hause stehen 😀

    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Ich kann mich erinnern, dass es mir ganz ähnlich ging wie dir… ist zwar schon ein wenig her, dass ich das Buch gelesen habe, aber die Liebesgeschichte fand ich auch zu flach und übertrieben.
    Die Fortsetzung war leider nur minimal besser & Band 3 hat es gar nicht erst von der Bücherei in mein Zuhause geschafft 😀

    ♥, Josi

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