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Januar 2016

    [Rezension] Weg der Träume – Nicholas Sparks

     Titel: Weg der Träume
    Autor: Nicholas Sparks
    Seitenzahl: 365
    Verlag: Heyne
    Originaltitel: A Bend in the Road

    Worum gehts?
    Das Schicksal meint es nicht gut mit Miles Ryan, durch einen tragischen Zwischenfall verliert er seine geliebte Frau Missy. Dadurch steht er mit seinem sechsjährigen Sohn Jonah alleine da und muss neben dem Zurechtkommen auch noch den alleinerziehnden Vater spielen. Zwei Jahre lang ist sein Leben von Dunkelheit und Traurigkeit gezeichnet, doch dann tritt Sarah in sein Leben und es scheint als wäre damit das Licht wieder da, doch die Vergangenheit holt beide schneller ein als es ihnen lieb ist.
    Meine Meinung:
    Mittlerweile bin ich ein bekennder Nicholas Sparks Leser und liebe es in seinen Romanen einfach abtauschen zu können und den Alltag hinter mir zu lassen. Dabei schafft er es auf unterschiedliche Weise mich zu begeistern und verschiedene Schicksale zu verknüpfen.
    Unser Erzähler bleibt lange Zeit unbekannt, wir wissen nur, dass er die bereits passierte Geschichte von Sarah und Miles erzählt. Dabei ist lange Zeit unklar was seine Intention dabei ist, auch wenn man als Leser anfängt zu spekulieren, hat es mich dann doch überrascht  zu erfahren wer hinter den kursiven Textstellens teckt und dieser wunderbar-tragische Geschichte erzählt.
    Die beiden Hauptprotagonisten waren als Paar ganz wundervoll zu erleben. Ich muss jedoch gestehen, dass ich für Sarah mehr Symphatie entwickelt habe. Ihr offene und liebenswerte Art war ansteckend, und trotz ihrer eigenen wirklich traurigen und schockierenden Vergangenheit hat Sarah nicht den Mut verloren und findet Halt in ihrem Beruf als Grundschullehrerin. Ich glaube vor allem ihre Liebe zur Berufung den kleinen Bügern unserer Welt etwas beizubringen und das mit Herzblut zu tun hat sie für mich zum liebsten Protagonisten gemacht.
    Miles hingegen war für mich immer ein düsterer Charakter, auch wenn er durch Sarah aufblüht und mehr aus sich herauskommt haftete dennoch etwas Dunkles an ihm. Schön fand ich, wie er trotz des Verlustes seiner Frau Jonah als das Wichtigste in seinem Leben betrachtete und niemals aufgab vor allem für ihn. Er ist ein liebender und aufopfernder Vater, und das ist wohl sein bester Wesenszug im Roman.
    Natürlich folgt auf die unvermeidliche Liebesgeschichte, die mich an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht hat, der unvermittelte Schicksalsschlag der Beide plötzlich wieder auseinander treibt. Ich muss sagen, dass die Spannung grade auf den letzten 100 Seiten unfassbar hoch war, und das obwohl hier ja eigentlich nur eine Liebesgeschichte vor liegt. Das Ende hatte es dann nochmal in sich und verbindet die Fäden zu einem passendem Abschluss. 
    Fazit:
    Dies ist wohl eines meiner liebsten Bücher des Autors Nicholas Sparks, ich habe es unheimlich gern gelesen und fand, dass hier das Verhältnis zwischen Liebesgeschichte und Spannung besonders gut im Einklang war. Eine Geschichte die den Alltag verschwinden lässt und dem Leser einige wunderbare Lesestunden schenkt.





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