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[Rezension] Deine letzte Nachricht für immer – Emily Trunko

 

Titel: Deine letzte Nachricht für immer

Autor: Emily Trunko

Seitenzahl: 176

Verlag: Loewe

Originaltitel: The Last Message Received

Übersetzer: Nadine Mannche

 

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Im Leben kommt es immer wieder vor, dass man sich von Menschen trennen muss. Dabei können die Gründe ganz unterschiedlich sein, von Freundschaft beenden bis zum Tod kann es viele Ursachen dafür geben, dass man den anderen nie mehr wieder sieht. Dabei bleiben uns meistens vor allem die letzten Worte, die letzte Nachricht, im Gedächtnis. Und gerade weil sie uns lange Zeit begleiten hat es sich Emily Trunko zur Aufgabe gemacht die letzten nachrichten und die Geschichte dazu zu sammeln und anonym online zu stellen.

Dies ist mein erstes Buch von Emily Trunko, und ich muss gestehen, dass ich mehr als nur positiv überrascht wurde. Natürlich war mir klar, was man zu lesen bekommt bei diesem Buch, dennoch ist es interessant und viel zu oft traurig. Die Gefühle schwankten bei mir von Seite zu Seite. Mal ist man tief getroffen und mal auch einfach abgestoßen, weil so viel Hass so nah bei so viel Liebe liegen kann.
Besonders prägend fand ich die letzte Nachricht eines Freundes, denn der Empfänger nicht sofort kommentiert hat. Diesen Umstand wird er wohl nie vergessen, denn sein Freund ist gestorben auf dem Weg nach Hause und so hat er nie mehr die Chance bekommen ihm zu sagen was er denkt. Der Effekt beim Lesen ist schnell klar, man sollte den Menschen die man liebt und mag stets sagen, dass dies so ist, denn man weiß nie was die letzte Nachricht oder eben das letzte Wort ist, welches man an den Empfänger sendet.
Das Konzept ist denke ich klar, und ich möchte auch nicht zu viele Beispiele aus dem Buch mit geben. Dennoch ist es mir wichtig zu sagen, dass die Autorin selbst schreibt, dass sie sehr viel positives Feedback bekommen hat, und das vor allem von suizidgefährdeten Menschen, die durch ihre tumblr-Seite erkannt haben, in welches Loch sie die Hinterbliebenen stoßen. Eine Erkenntnis die auf den ersten Blick logisch erscheint, aber dennoch von jedem anderes erlangt wird.
Fazit:
Mich konnte die Idee hinter der tumblr-Seite, die ja den Ursprung des Buches darstellt, überzeugen und ich bin mir sehr sicher, dass ich mir auch noch „Dear my blank“ zu legen werde. Haltet beim Lesen die Taschentücher bereit, seit offen für die Gefühle auf jeder Seite und nehmt unbedingt etwas davon mit, denn glaubt mir, es wird euch berühren!





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2 Comments

  • Reply Binzi

    Ich liebe es, wenn man bei Büchern weinen muss *-*
    Hab jetzt auch richtig Lust, es zu lesen. 🙂

    20. September 2017 at 15:53
  • Reply Katja W.

    Hallo Sandra

    Eine wirklich schöne Rezension, ich hoffe es ist okay, wenn ich sie unter meiner verlinke!?
    Wenn nicht, bitte kurz bescheid geben, dann nehme ich den Link wieder raus! 🙂

    Liebe Grüße
    Katja

    22. September 2017 at 13:09
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