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Dezember 2017

    [Rezension] Percy Jackson: Diebe im Olymp – Rick Riordan

     

    Titel: Pery Jackson – Diebe im Olymp 

    Autor: Rick Riordan 

    Seitenzahl: 448

    Verlag:Carlsen

    Originaltitel: The Lightning Thief

    Übersetzer: Gabriele Haefs

     

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    Percy Jackson scheint auf den ersten Blick ein ganz normaler Junge zu sein, dennoch hat er schon mehrere Schulwechsel hinter sich. Bei einem Ausflug ins Museum passiert es dann, seine Lehrerin wird zur Furie, und zwar wortwörtlich, und plötzlich ändert sich alles für Percy.
    Eine kurze Vorgeschichte zu dieser Rezension: auf der Frankfurter
    Buchmesse 2017 wurde ich ganz dezent darauf hingewiesen, dass es ja fast
    schon eine „Schande“ wäre, dass ich die fabelhafte Reihe von Rick
    Riordan nicht kennen würde. Parallel dazu erreichte mich der neue Roman
    von ihm, und nun ja, um diesen zu verstehen, wäre es besser, ich würde
    die gesamten Reihen kennen. Eine neue Leseaufgabe war geboren und so
    legte ich mir den Percy Jackson–Schuber zu.

    Aber nun zum Buch „Diebe im Olymp“. Zu meinem Glück hatte ich weder den
    Film noch den Klappentext oder andere Spoiler gelesen, weshalb ich
    absolut frei in die Geschichte starten konnte, und die hat mich dann
    wirklich begeistert. Percy ist ein starker Protagonist, der trotz seines
    jungen Alters schon einiges mitgemacht hat. Ein wenig fühlt man sich
    als Potterhead da schon an Harry erinnert, aber ich erlaube mir hier
    keine Parallelen, denn jeder Held steht für sich allein.

    Der gesamte Aufbau, mit Percys Vorgeschichte, dem Camp Half Blood und
    dem Abenteuer war gut eingetacktet, so dass nie Langeweile aufkam, und
    man eigentlich immer dachte, dass man noch viel mehr erfahren will, es
    aber auch interessant war Percys Abenteuer weiter zu erleben. Rick
    Riordan beweist hier ein schönes Talent für den richtigen Zeitpunkt beim
    Ortswechsel, also zumindest meiner Meinung nach.

    Neben dem Abenteuer lernt man als Leser auch einiges über die
    griechische Mythologie, ob man will oder nicht. Gerade für junge Leser,
    an die sich ja das Buch richtet, finde ich das total spannend, denn
    Legenden und Mythen sind modern aufgearbeitet doch viel cooler. Zur
    Unterstützung des ganzen gibt es am Ende des Buches noch eine Art
    Lexikon zu allen Begriffen, dass kann hilfreich sein um den Überblick zu
    behalten.

    Trotz des ganzen Lobes habe ich einen winzigen Kritikpunkt, über den ich
    aber leicht hinwegsehen kann, dennoch möchte ich ihn ansprechen. Ich
    finde es Wahnsinn, was Rick Riordan hier einem 12–Jährigem so zutraut,
    also nicht nur das Verhältnis zu seiner Mutter, sondern das gesamte
    Abenteuer. An der ein oder anderen Stelle musste ich mir tatsächlich
    immer mal ins Gedächtnis rufen wie alt Percy ist, hier wird wirklich
    viel von einem Half Blood erwartet. Wie aber schon erwähnt, sehe ich
    über diesen Kritikpunkt letztendlich hinweg, denn es ist eine
    Abenteuergeschichte, eine Heldenreise, da gehört es letztendlich
    irgendwie dazu oder?

    Fazit:
    Der Auftakt der Percy Jackson–Reihe hat alles was ein gutes Buch
    braucht: einen mutigen Helden, ein bisschen Mythologie, einen
    Spannungsbogen, interessante neue Orte und ein fulminantes Ende
    inklusive kleinem Twist. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter
    verfolgen und bin froh direkt den Schuber gekauft zu haben.

     

     

     




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