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[Rezension] Wonder Woman – Leigh Bardugo



Titel: Wonder Woman – Kriegerin der Amazonen

Autor: Leigh Bardugo

Seitenzahl: 448

Verlag: dtv

Originaltitel: Wonder Woman – Warbringer

Übersetzerin: Anja Galic

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Diana ist die Tochter der Erde, geboren aus Lehm und zum Leben erweckt durch den Wunsch ihrer Mutter, lebt sie unter den Amazonen auf Thymiscira, ohne jedoch selbst kampferprobt zu sein. Bei einem Wettlauf will sie ihr Talent und ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, um endlich mehr Anerkennung zu erhalten. Doch statt sich auf das Rennen zu konzentrieren sieht sie mit an wie außerhalb von Thymiscira ein Schiffsunglück passiert, und obwohl sie die Regeln kennt greift sie ein, mit schweren Folgen.

Gleich vorweg, ich bin ein riesiger Fan von Comics, egal ob DC oder Marvel, ich schaue alles an und lese so viel wie ich bekommen kann. Umso aufgeregter und gespannter war ich, als ich auf dem dtv-Bloggertreffen auf der FBM erfahren habe, dass „Wonder Woman“ auf deutsch übersetzt wird und wir hier auch in den Genuss der gesamten Reihe kommen. Aber nun zum eigentlichen Inhalt des Buches.
Diana entscheidet sich, ganz die Heldin, dafür die einzige Überlebende des Schiffsunglücks zu retten und gegen die Regeln auf die versteckte Insel Thymiscira mitzunehmen. Schnell wird ihr klar, dass Alia, so heißt das Mädchen, alles durcheinander bringt, die Insel bebt und Amazonen werden trotz ihrer Unsterblichkeit krank. Sie befragt das Orakel und erfährt so von Alias Schicksal, dass ihr durch ihre Blutlinie auferlegt wurde. Und schon steckt Diana in der Klemme, soll sie die Insel retten oder Alia?
Im Buch wechseln mit den Kapitel auch immer die Erzählperspektive, so haben wir als Leser die Möglichkeit sowohl Dianas, als auch Alias Sicht, Gedanken und Gefühle zu erleben. Während Dianas Kapitel voll von Ehrfurcht, Kampfgeist und Ernst waren, hatten Alias Kapitel teilweise wirklich lustige Parts, was vor allem daher rührt, dass sie es amüsant findet wie Diana auf ihre Welt reagiert. Das Zusammenspiel der beiden war wirklich interessant zu beobachten, auch wenn ich ein paar Minuten gebraucht habe um mit Alia warm zu werden.
Neben Diana und Alia, die ich als Protagonisten sehe, gibt es noch ganz interessante und abwechslungsreiche Nebencharakter: Theo, Nim und Jason. Jeder ist auf seine Art speziell, bringt daher nochmal Spannung in das Geschehen. Und ich gestehe, vor allem Nim hatte es mir besonders angetan, sie war einfach klasse in ihrem Auftreten. Um das Schicksal aufzuhalten nehmen die fünf eine wirklich gefährliche Reise auf sich, und ich schwöre, mit dem Plottwist am Ende hätte ich so nicht gerechnet. Insgesamt konnte mich Leigh Bardugo total überzeugen mit ihrer Geschichte rund um Diana und die Amazonen, und ich muss gestehen, ich wünschte mir es gäbe eine Fortsetzung.

Fazit:
„Wonder Woman“ von Leigh Bardugo ist der Auftakt der DC-Icons-Series, die komplett bei dtv erscheinen wird. Mit einer guten Mischung aus Spannung, griechischer Mythologie, Action und Gefühl schafft es die Autorin mich durchweg zu unterhalten. „Wonder Woman“ ist dabei nicht nur etwas für Comicfans, sondern für jeden Fan von spannungsgeladenen Geschichten geeignet.





Vielen Dank an den dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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