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April 2018

    [Rezension] FederLeicht Erstes Buch – Marah Woolf

     

    Titel: FederLeicht (1) – Wie fallender Schnee
    Autor: Marah Woolf
    Seitenzahl: 336

    Verlag: OetingerKaufen?*

    Klappentext:
    Normalerweise erlebt Eliza Abenteuer höchstens mit ihrer Freundin Sky und einer Tüte Chips vor dem Fernseher. Doch dann stolpert sie im Wald durch ein Portal und nun ist ausgerechnet sie auserwählt, eine magische Schneekugel für die Elfen zurückzuholen. Die Elfen findet Eliza allerdings alles andere als zauberhaft; sie sind eingebildet und bockig (vor allem einer). Aber da ihre Welt nun schon einmal auf den Kopf gestellt wurde, lässt Eliza sich nicht unterkriegen. Schon gar nicht von einem Elf. (Quelle: Verlag)
    Meine Meinung:
    Eben habe ich dieses wundervolle Buch fertig gelesen und bin noch immer total im Zauber der Elfen gefangen. Als das Buch bei mir eintraf war ich bereits vom Cover begeistert. Wie ihr wisst bin ich ein Fan von Covern wo vor allem die Schrift dominiert, und dann schön ausgeschmückt wird, dass ist bei diesem Buch wirklich wunderbar gelungen.
    Das Buch ist aus Eliza’s Sicht geschrieben, und es war teilweise sehr amüsant ihre jugendlichen Gedanken zu verfolgen. Eliza selbst war mir direkt sympathisch, ich bin ab dem ersten Kapitel mit ihr warm geworden und war von ihrem Charakter sehr angetan. Sie wirkt nicht zu aufgesetzt, sondern realistisch und überzeugt durch ihre Mischung aus jugendlichem Mut, Humor, Trotz und Naivität. Ihre beste Freundin ist Sky, auch sie war wirklich gut getroffen und bildet mit Eliza zusammen ein tolles Gespann. Beide haben einen Faible fürs Theater, und verfassen sogar ein Textbuch zu „Tristan und Isolde“ für das Schultheater. Die Einschübe mit den Auszügen aus dem Textbuch waren wirklich immer schön gewählt und haben die Gefühle oftmals noch unterstrichen. Besonders rührend fand ich übrigens Granny, die Oma von Eliza, sie hat
    sofort mein Herz erobert durch ihre warme und ruhige Art. Ich fühlte mich sofort an meine eigene Oma erinnert.
    Durch ein Portal gelangt Eliza in die Welt der Elfen nach Leylin, dort trifft sie auf Cassian, Jade und einige andere Elfen. Jade und Cassian sind Geschwister, wobei Jade die chaotische, liebenswerte Schwester ist, während Cassian den eingebildeten, schönen Elf mimt. Auch in der Welt der Elfen gibt es die Theaterkunst, und Jade ist sein größter Verfechter, sie spielt selbst im Theater mit und verzaubert die Zuschauer. Cassian hingegen ist Eliza gegenüber von Anfang an misstrauisch und lässt sie nicht an sich heran, er handelt nur auf Anraten des Oberhaupts.
    Stück für Stück wird Eliza, und somit auch der Leser, in die Welt der Elfen eingeführt und entdeckt deren Geheimnisse und Geschichten. Es hat unglaublich Spaß gemacht die ganzen Details und Fakten kennenzulernen um die Zusammenhänge zu verstehen. Zwar musste ich mir zwischendurch Notizen machen, weil einfach eine riesige Wissensflut auf mich nieder preschte, aber so geht es mir immer bei Fantasygeschichten die richtig gut sind und die ich mir unbedingt merken muss.
    Besonders gut fand ich bei diesem Buch den Lesefluss, der Leser wurde nie überfordert mit einer zu schnellen Abfolge von Ereignissen und aber auch nicht gelangweilt durch ewiges Hinauszögern. Marah Woolf hat es wunderbar geschafft genau den Mittelweg zu finden. Sehr schön fand ich auch den Schreibstil, die Worte flogen nur so dahin und man konnte sich fallen lassen in die Geschichte. Das Ende war dann natürlich besonders spannend, und natürlich offen, denn es wird eine Fortsetzung geben, auf die ich mich nun ganz besonders freue und die bereits bei mir darauf wartet endlich gelesen zu werden.
    Fazit:
    Wie ihr der Rezension entnehmen könnt, hat mich dieser Fantasyroman von Anfang überzeugt. Die Protagonisten, die Story, die Elfenwelt und das Zusammenspiel zwischen all den Elementen ist wunderbar stimmig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und möchte nun sehnsüchtig die Fortsetzung zur Hand nehmen.


    Vielen Dank an den Oetinger-Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar!
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