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[Rezension] GötterFunke 3 – Marah Woolf


Titel: GötterFunke – Verlasse mich nicht

Autor: Marah Woolf

Seitenzahl: 464

Verlag: Dressler

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Cayden, der eigentlich der göttliche Prometheus ist, hat seinen größten Wunsch erfüllt bekommen: er ist ein Mensch. Und direkt im Anschluss nach dieser Erfüllung wird er offenbar tödlich verletzt. Doch wir bangen nicht nur um sein Leben, sondern Jess muss auch noch den Verräter in den Reihen der Götter ausfindig machen.

Jess hat es aber auch nicht leicht, nicht nur ist ihre ehemalige beste Freundin ein echtes Miststück, sondern ihr Freund ist auch noch verletzt. Es scheint ausweglos doch zum Glück greifen die Götter ein, zumindest einmal. Insgesamt fand ich, dass die Götter, dafür dass sie unsterblich sind, ziemlich wenig getan haben um Agrios und seinen Anhängern zu stoppen. Das wiederum bedeutet, dass Jess ziemlich oft einiges riskieren musste um das Schlimmste abzuwenden. Schon allein deshalb haben die Götter bei mir einige Minuspunkte in diesem Band gesammelt, aber dadurch war vor allem Jess sehr gefordert. 
Ich fand es als Leser schön zu erleben, wie sehr sie sich entwickelt, wobei ich ihre Entscheidung in Liebesdingen nicht immer nachvollziehen konnte. Insgesamt war Jess hier ganz schön unentschlossen im letzten Band, und ohne viel zu verraten, ich hätte mir ein anderes Ende für sie gewünscht. Auch das Leah und Josh mehr Auftritte hatten fand ich toll, teilweise fand ich die Nebencharakter interessanter als die Götter. Auch schwierig waren die schnellen Orts- und Zeitenwechsel im Geschehen, ohne eine deutliche Abgrenzung wechselt die Uhrzeit und der Tag, dadurch war der Lesefluss nicht immer so wie ich von den anderen Bänden gewohnt war.
Positiv fand ich die durchgängige Spannung im Buch, immer wieder passieren Dinge und verschiedene Fragen werden parallel erzählt. Besonders die Frage nach dem Verräter hat mich wirklich bis zum Schluss beschäftigt, und muss gestehen, ich hätte es nicht erwartet. Auch das Robin endlich mal ihr Fett weg bekommt war beruhigend, kaum ein Charakter hat mich jemals so wahnsinnig gemacht mit ihrer arroganten Arte. Zwar bleiben einige Fragen offen, und der Epilog wirkte fast schon zu perfekt und roch stark nach Happy End. Dennoch fand ich den letzten Band der GötterFunke-Reihe stimmig, auch wenn er gerade in Bezug auf die Präsenz der Götter mehr hätte haben können. 
Fazit:
Der Abschluss der GötterFunke-Reihe ist gelungen, die offenen Fragen und Verbindungen werden aufgelöst, es gibt ein Happy End, das für mich zwar etwas zu sehr geschönt war, aber insgesamt passte es. Von den Göttern hätte ich mir mehr Einsatz gegönnt, dafür das alles auf dem Spiel stand haben sie ganz schön viel dem sterblichen Mädchen zugetraut.


Vielen Dank an den Oetinger-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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