25. April 2018

[Rezension] Palace of Glass - C.E. Bernard



Titel: Palace of Glass
Autor: C.E. Bernard
Seitenzahl: 416
Verlag: Penhaligon
Originaltitel: Touch that Fire
Übersetzerin: Charlotte Lungstrass-Kapfer

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London in der Zukunft.  Jegliche Berührungen zwischen Menschen ist verboten, außer hinter verschlossenen Türen und um sich fortzupflanzen. Dieses Gesetz soll die Menschen vor den Magdalenen schützen, denn sie können per Berührung die Menschen beeinflussen oder deren Gedanken lesen. Deshalb lebt die junge Rea im Untergrund, arbeitet tagsüber als Schneiderin und geht nachts boxen um ihre Hautgier zu stillen. Doch plötzlich steht die Leibgarde des Prinzen vor ihrer Tür und sie muss eine Entscheidung treffen!

In "Palace of Glass" tauchen wir in die dystopische Welt durch die Augen von Rea ein. Und wir starten auch direkt mit einem harten Boxkampf bei dem Rea sich einem riesigen Mann gegenüber sieht. Doch dank ihrer Gabe als Magdalena erahnt sie was ihr Gegner vor hat und kann so gewinnen. Ich muss gestehen, dass ich zunächst Schwierigkeiten hatte mich mit Rea anzufreunden, aber nach vielleicht 50 bis 80 Seiten bin ich warm mit ihr geworden und konnte ihre Bedenken und ihre Wesen besser verstehen.

Das Wort-Building von C.E. Bernard ist wirklich gelungen, ich war durchgängig fasziniert von ihrer Wortgewalt und den Szenenbeschreibungen. Die verruchten Ecken des Armutsviertel, die Gefühle der Magdalenen wenn sie ihre Kräfte einsetzen, der Palast, einfach alles war wirklich toll in Szene gesetzt. Zwischenzeitlich habe ich mich richtig geärgert, dass ich zu müde oder zu viel auf Arbeit zu tun hatte, und deshalb nicht die ganze Zeit weiterlesen konnte. 

Natürlich lebt auch diese Geschichte nicht nur von Rea, sondern auch durch die Nebencharakter. Nachdem Rea von der Leibgarde des Prinzen als persönlicher Bodyguard eingestellt wird ändert sich ihr Leben komplett. Und die Gefahr erwischt zu werden schwebt stets über ihr. Und so gibt es den Prinzen, der Rea das Leben schwer macht und das in vielerlei Hinsicht. Außerdem noch andere Personen des Hofstaats, wie den Weißen Ritter, welcher mich als Leser begeistern konnte, da er für seine Sache kämpft. Natürlich gibt es noch einen Plottwist, denn ich so nicht habe kommen sehen, und ein packender Kampf am Ende. Ob Rea es schafft und wie sich alles entwickelt erfahrt in "Palace of Glass".


Fazit:
Mich konnte C.E. Bernard mit ihrem Trilogie-Auftakt "Palace of Glass" absolut überzeugen. Mit einer dystopischen Welt mit fantastischen Elementen und einer packenden Story ist "Palace of Glass" der perfekte Mix für jeden Leser der gerne abschalten will und die Welt um sich herum vergessen möchte.
 



Vielen Dank an den Penhaligon-Verlag für dieses Leseexemplar!

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