Follow:

[Creative Bookworms] DIY – Stretched Lettering mit Aquarell-Zeichnung

Ein fröhliches Hallo in die Runde,

und willkommen zum ersten Beitrag einer neuen Reihe hier auf dem Blog. Wie man es womöglich schon der Überschrift entnehmen kann geht es um alles was mit Kreativität zu tun hat. Dabei werden euch Schritt-für-Schritt-Anleitungen gezeigt, damit ihr ganz einfach selbst zuhause eure womöglich noch schlummernde Kreativität herauszaubern könnt. Ich würde sagen, wir starten mit dem heutigen Beitrag, und ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen!

Um richtig durchstarten zu können brauchen wir ein wenig Material, aber keine Sorge, dass findet ihr alles entweder daheim oder relativ günstig in den Läden eurer Wahl. Wir benötigen folgendes Material:

  • Wassermalfarben
  • Pinsel
  • Bleistift
  • Radiergummi
  • Fineliner oder einen ähnlichen schwarzen, dünnen Stift
  • Lineal
  • Mischpalette (bei Bedarf)
  • Tasse oder Töpfchen mit Wasser
  • (Aquarell-)papier

Wenn ihr alles zusammenhabt, dann kann es los gehen mit dem ersten Schritt.

 

1. Schritt – Vorzeichnen

Wir wollen heute ein Stretched Lettering mit einer Aquarell-Grundlage malen, dabei ist euch in Sachen Wortwahl und Aquarellzeichnung keine Grenzen gesetzt. Ich habe mich für unser Beispiel für Reading beim Streichet Lettering entschieden, und als Aquarellzeichnung habe ich das Wort Love gewählt, hier wäre aber auch ein einfaches Herz oder ein Buch möglich gewesen. Wie gesagt eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und genau das ist ja das Schöne daran oder?

Bei der Vorzeichnung ist es wichtig, dass ihr grade Linie habt, daher nutzen wir dazu das Lineal. Ich habe zunächst ganz hauchdünn zwei Linie gezeichnet, welche die Begrenzung für das Love darstellten, damit nicht plötzlich das E am Ende doppelt so groß wird ;). Dann habe ich geschaut, dass der erste und letzte Buchstabe des Wortes Love den gleichen Abstand zum Papierrand hat, auch das dient der gesamten Ästhetik des Bildes. Die Buchstaben selbst habe ich dann grob per Hand gezeichnet, dabei aber darauf geachtet nicht zu fest mit dem Bleistift aufzudrücken, denn am Ende müssen wir ggf. die Bleistiftlinien noch wegradieren können.

Wenn ihr die Zeichnung für eure Aquarellbild im Hintergrund fertig habt wird es nochmal etwas knifflig, denn nun müssen wir die Grundlage für das spätere Lettering schaffen. Dazu messt ihr genau die Mitte des jeweiligen Bildes aus, zudem braucht ihr die Breite. Wenn ihr euch auf ein Wort für das Lettering festgelegt habt, müsst ihr nun die Breite eures Bildes durch die Anzahl der Buchstaben in eurem gewählten Wort teilen, damit erhaltet ihr den Abstand zwischen den Buchstaben. Auf meinem Bild unten könnt ihr solche kleinen Punkte auf der Linie in der Mitte sehen, genau an diesen Stellen werden nachher die Buchstaben gesetzt, und genau das habt ihr nun jetzt ausgerechnet. Also ausmessen und Punkte machen, damit sollte eure Vorzeichnung nun fertig sein.

 

2. Schritt – Das Malen

Nun kommen wir zum bunten Teil unseres DIY-Posts: dem Malen. Mich persönlich beruhigt es immer unheimlich mit en Farben auf dem Papier Figuren oder Buchstaben entstehen zulassen. Lasst euch also Zeit und probiert euch eventuell vorher auf einem Probeblatt aus. Und denkt immer daran, auch hierbei sind euch keine Grenzen gesetzt, ihr dürft Farbverläufe machen, Farbsprenkel setzen, Punkte dazwischen malen oder einfach alles in einem Farbton halten. Ich habe mich für leichte Farbverläufe entschieden, weil Liebe nun mal bunt ist.

 

3. Schritt – Lettering

Ganz wichtig, bevor ihr loslegt mit dem Lettering wartet bis die Aquarellzeichnung getrocknet ist. Manchmal muss man leider etwas geduldig sein (etwas was ich auch lernen musste 😉 ). Ist das Bild trocken geht es los mit dem Lettering, aber keine Sorge, ich habe ein ganz einfaches Verfahren gewählt, denn bei diesem Stretched Lettering braucht ihr nur eure „alte Schuldschreibschrift“.

Schreibt zunächst noch einmal mit Bleistift ganz zart die jeweiligen Buchstaben auf die vorgezeichneten Punkte, achtet dabei darauf, dass ihr Kleinbuchstaben nehmt die in ihrer Art der Schreibschrift aus der Schule erinnern. Habt ihr das erledigt müsst ihr darauf achten, dass jeder Buchstabe am Anfang und Ende mit einem Strich auf der vorgezeichneten Punktelinie endet. Denn genau diese Enden wollt ihr nun verbinden, dabei muss und sollte diese Verbindungslinie nicht zwingend grade sein, genau das macht ja den Charme dieses Letterings aus. Auch hier empfehle ich euch eventuell mit dem Bleistift vorzuzeichnen. Wenn ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid, dann wird es Zeit den Fineliner herauszuholen und das vorgezeichnete Lettering schwarz nachzuziehen. Ich nutze dafür einen Pigma Micron in der Größe 05, das war übrigens eine Empfehlung der wunderbare Josy von „Fiona Fabelhaft“.

.

4. Schritt – Das Ergebnis in Szene setzen

Ja genau, eigentlich gibt es keinen vierten Schritt, außer das ihr jetzt bei Bedarf noch die überflüssigen Bleistiftränder wegradieren könnt. Achtet aber auch dabei darauf, dass erst alles getrocknet ist, auch der Fineliner! Sonst verschmiert alles und man ärgert sich total darüber. Nun könnt ihr euer Ergebnis noch in Szene setzen und natürlich stolz auf euch sein :)! Ich würde mich unheimlich freuen, wenn ihr mir eurer Ergebnisse zeigen könntet, egal ob in einem Blogpost oder als Instagram/Facebook-Bild, ich bin einfach gespannt wie eurer Ergebnisse aussehen! Hier seht ihr übrigens noch mein Bild, und ich verrate euch jetzt einfach mal, dass das auch mein erster Versuch war. Da mir die Idee aber so gut gefiel, wollte ich sie einfach direkt mit euch teilen :)!

Und nun ran an die Farben und Stifte, und los gehts! 

Eure Sandra

Previous Post Next Post

You may also like

6 Comments

  • Reply Tina

    Hey Sonnenschein,

    du wirst immer besser. Eine tolle Idee mit der Step-by-Step-Annleitung. Du findest sicherlich viele begeisterte Künstler mit dieser Idee.

    Gab dich lieb.
    Tina

    4. August 2018 at 17:35
  • Reply Tina

    hab dich lieb war eigentlich gemeint 🙂

    4. August 2018 at 17:41
  • Reply Tine

    Hey Sandra,
    das Lettering gefällt mir wirklich sehr! Ich liebe die Kombination der beiden Schriftarten.
    Wie hast du den watercolor Effekt gemacht, ohne dass deine Kanten verlaufen sind aber die Farbe innerhalb einen schönen Übergang hat?
    Wenn du gerne letterst: Magst du vielleicht beim monatlichen „Handlettering der Buchblogger“ mitmachen? https://der-duft-von-buechern-und-kaffee.blogspot.com/2018/07/handlettering-der-buchblogger-lettere.html Auch wenn ich diesen Monat ausgesetzt habe, finde ich die Aktion echt toll. Es macht mir Spaß dafür regelmäßig zu lettern.

    5. August 2018 at 23:28
    • Reply Sandra

      Hallo Tina,
      vielen Dank für dein Kompliment und den Hinweis für das „Handlettering der Buchblogger“, ich schaue direkt mal vorbei ob das vielleicht etwas für mich ist.
      LG Sandra

      8. August 2018 at 20:34
  • Reply Ivy

    Liebe Sandra,

    das Ergebnis ist richtig toll geworden. Es sieht einfach so schön aus <3 Ich glaube ich versuche mich auch demnächst mal dran, wenn ich mal ein ruhiges Wochenende habe hihi

    Liebste Grüße
    Ivy

    6. August 2018 at 12:45
  • Reply Christin

    Ich liebe kreative – motivierende Beiträge 😀
    Hatte auch mal mit so einer Serie gestartet und sie versumpfen lassen, dabei ist wirklich Interesse da. Muss das mal wieder aufleben lassen!
    Danke für den Motivationstritt 😛

    21. August 2018 at 12:21
  • Leave a Reply