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[Rezension] Redwood Love 1: Es beginnt mit einem Blick – Kelly Moran

Titel: Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
Autor: Kelly Moran
Seitenzahl: 384
Verlag: Rowohlt Polaris
Originaltitel: Puppy Love
Übersetzer: Vanessa Lamatsch

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Avery will ganz neu anfangen. Sie und ihr autistische Tochter Hailey fliehen vor der grauenvollen Vergangenheit. Einsamkeit und Betrug haben sie immer mehr von ihrem Ex-Ehemann entfernt, bis sie schließlich den Entschluss fasst zu ihrer Mutter nach Redwood zu ziehen, doch dieses kleine Örtchen in Oregon hat es in sich.

Manchmal braucht man als Seelenbalsam einen waschechten Liebesroman. Da wo Liebe aus einem Blick herauswachsen kann, wo Liebe so schnell und intensiv entfacht wie nirgendwo sonst, und wo Liebe ganz unabhängig von Aussehen und Vorgeschichte entsteht. Und genau so ein Roman ist „Redwood – Es beginnt mit einem Blick“. Das meine ich an dieser Stelle übrigens positiv, denn das Lesen der Geschichte von Avery und Dr. Cade hat mich glücklich gemacht und mein Herz leuchten lassen.

Aber wer ist eigentlich Cade? Cade ist der jüngste der O‘Grady-Brüder, alle drei zusammen haben das Erbe ihres Vaters angetreten und arbeiten gemeinsam in der eigenen Tierklinik. Hier wird sich um alle befinden rund um Haus- und Huftiere gekümmert. Alle drei sind augenscheinlich mit dem Herzen bei der Arbeit, aber natürlich hat jeder sein Päckchen zu tragen. Der älteste der drei Brüder, Dr. Drake, ist bereits verwitwet und kommt über diesen Verlust einfach nicht hinweg. Dr.Flynn hingegen kämpft mit seiner Behinderung, denn er ist von Geburt an taub. Und Cade ist der Frauenschwarm schlechthin, ist jedoch so sehr geprägt durch die tiefe Trauer seines ältesten Bruders, dass er Angst hat sich auf die Liebe einzulassen. Und an dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass alle drei natürlich unverschämt gut aussehen.

Und in dieses Chaos stürzt nun Avery zusammen mit ihrer Tochter Hailey. Sie hat selbst jede Menge Ballast auf der Seele, nicht zuletzt wegen ihrer Tochter, die Autistin ist und besondere Aufmerksamkeit benötigt. Ich muss gestehen, dass ich Averys innerliche Stärke wirklich bewundert habe. Sie ist ein Fels, sie kämpft und scheinbar gibt sie nie auf, auch wenn es schwer und hart wird, sie ist Einzelkämpferin. Sie muss allerdings lernen sich auch auf andere Menschen zu verlassen, daher ist sie für mich auch die Protagonistin mit der größten Entwicklung. Auch wenn Cade langsam lernt was Liebe auch sein kann, ist es Avery die komplett die Gefühlsmauer um sich einreißen lassen muss, um endlich wieder glücklich sein zu können.

Insgesamt lebt die Geschichte von Humor und Liebe, und dabei waren es übrigens vor allem die Momente mit Hailey, die mich berührt haben, leider kann ich nicht sagen, wie autistische Kinder in jeder Situation reagieren, aber auf mich wirkten die Szenen realistisch und liebevoll geschrieben. Auch die Tatsache, dass Hailey eben nicht sofort jedem vertraut und Cade keine Wunder vollbringt, sondern Stück für Stück die Freundschaft zu Hailey aufbaut, und erst so eine Bindung entsteht, wirkte auf mich realitätsnah. Insgesamt ist die Geschichte rund und macht beim Lesen so viel Spaß!

 

Fazit:

Mir hat die Geschichte von Cade und Avery absolut glücklich gemacht, sie ist leicht, sie ist hin und wieder vorhersehbar, sie ist eben eine richtig typische Liebesgeschichte, die einfach glücklich machen soll. Ich mochte Kelly Morgans Schreibstil. Ich bin definitiv gespannt auf den zweiten Band der Redwood Love-Reihe, dann wird Dr. Flynn im Mittelpunkt stehen.

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1 Comment

  • Reply Janika

    Liebe Sandra,
    hach, was für eine schöne Rezension von dir! Ich freue mich auch schon sehr auf die Lektüre, denn ich verspreche mir genau das von ihr, was du beschrieben hast. Ein Buch, das mich glücklich macht 🙂
    Alles Liebe,
    Janika

    26. September 2018 at 19:00
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