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[Bloggequatsche] Nachhaltigkeit – Von meiner Großmutter lernen

KOOPERATION

Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile zu einem präsenten Gesprächsthema in unserer Gesellschaft geworden. Und ich bin froh, dass wir endlich anfangen darüber nachzudenken, auch wenn immer noch viel zu viele Menschen nicht glauben, dass bestimmte Schritte notwendig sind damit unser Planet nicht komplett in Plastik oder anderem Müll erstickt. Im Zuge einer Aktion zum neuen Buch von Nicky Singer „Davor Danach“ habe ich darüber nachgedacht, was Nachhaltigkeit für mich bedeutet und dabei ist mir aufgefallen, dass ich vieles von der täglichen Routine meiner Großmutter übernommen habe, was damals wie heute nachhaltig ist.

Für mich persönlich gilt, dass schon kleine Anpassungen helfen können, den Plastikkonsum in unserer Wegwerfgesellschaft zu verringern. Es ist mir klar, dass keine einzelne Person die Welt retten kann, doch wenn alle etwas nachhaltiger leben und sich mit kleinen Schritten anpassen, dann hilft das bereits. Daher gibt es hier mal ein paar Alltagsdinge, die ich gerne nutze, die nachhaltig sind und die ihr ganz leicht selber nutzen könnt.

Stoffbeutel

Ich glaube jeder von uns hat auf irgendeinem Weg bereits diese Stoffbeutel erhalten. Mittlerweile gibt es auch in jedem Supermarkt die Möglichkeit für euren Einkauf einen solchen Beutel mitzulaufen und zu nutzen. Also warum nicht? Ich habe so gut wie immer in meiner Handtasche einen Stoffbeutel, für den Fall ich gehe nach Arbeit noch einmal einkaufen. Er nimmt keinen Platz weg und es gibt sie mittlerweile auch verschiedensten Ausführungen, auch mit euren liebsten Nerdverses. Also warum sollte man noch auf Plastikbeutel zurückgreifen? Im Übrigen ist es tatsächlich so, dass meine Oma bis heute ihre alten DDR-Einkaufsnetze besitzt und nutzt. 

Obstmehrwegbeutel

Seit geraumer Zeit gibt es auch für unser tägliches Obst einen Mehrwegbeutel in Supermärkten zu kaufen. Diese Dinger gibt es eigentlich schon seit längerem, selbst meine Oma hat für Obst ein gesondertes Netz, und sogar für Brötchen und Brot einen Beutel, der dafür sorgt, dass das Gebäck nicht austrocknet. Mir ist absolut bewusst, dass diese Beutel eine Umgewöhnung darstellen. Vor allem, da man in bestimmten Supermärkten selber abwiegen muss, dennoch funktioniert auch das ganz wunderbar ohne Plastik. Die Mehrwegbeutel sind umweltschonend, können bei Bedarf gewaschen werden und schützen euer Obst ebenso, sogar noch besser, als eine Plastiktüte. 

Stofftaschentücher

Und jetzt komme ich mit etwas richtig „altbackenen“, dem Stofftaschentuch. Leider sind diese Taschentücher bei uns richtig unbeliebt und gelten als unhygienisch und „uncool“. Und dabei gibt es in Sachen Hygiene keinen Unterschied zwischen Stofftaschentuch oder Papiertaschentuch, man muss eben nur darauf achten, das Stofftaschentuch auch rechtzeitig zu wechseln und dann waschen. Meine Stofftaschentücher sind natürlich schon ewig alt, auch sie sind ein Überbleibsel aus DDR-Zeiten von meinen Großeltern und Eltern, aber ich nehme sie bis heute und immer wieder gern. Sie sind nämlich nicht nur nachhaltig, sondern auch wesentlich angenehmer für eure Nase und die Haut drum herum, wenn ihr richtig erkältet seid. 

Internettipp zum Schluss

Wenn ihr noch mehr Tipps in Sachen Nachhaltigkeit wollte, dann empfehle ich euch folgende Internetseite: Wastelandrebel. Dort schreibt Shia über ihr Leben mit Zero Waste und hat dabei nicht nur die Alternativen nach Lebenslage und -ort sortiert, sondern auch eine hilfreiche Linkliste mit weiteren Zero-Waste-Bloggern, bei denen ihr vorbei schauen und euch den ein oder anderen Tipp abholen könnt.

Habt ihr selber bereits Dinge in eurem Alltag geändert, um nachhaltiger zu leben? Wenn ja, dann teilt sie mit uns in den Kommentaren!

Eure Sandra


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