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[Rezension] Die ewigen Toten – Simon Beckett

Titel: Die ewigen Toten
Autor: Simon Beckett
Seitenzahl: 480
Verlag: Wunderlich
Originaltitel: The Scent of Death
Übersetzer: Karen Witthuhn und Sabine Längsfeld

 

David Hunter ist zurück und dieses Mal begibt er sich wieder auf bekanntes Terrain. In seinem sechsten Fall kehrt er nach London zurück, dort erwartet ihn eine Leiche auf dem Dachboden eines verlassenen Krankenhauses, dem St. Jude. Doch nicht nur Fledermäuse sorgen hier für Gänsehaut, sondern auch zwei eingemauerte Leichen und die Frage, wie sie dorthin gelangen konnten. Wird David Hunter den Fall lösen können, oder holt ihn seine Vergangenheit erneut ein?

 

Mittlerweile ist es der sechste Fall für David Hunter, und dennoch kommt bei mir immer noch Vorfreude auf, wenn ich erfahre, dass ein neues Buch von Simon Beckett erscheint. Und natürlich musste ich mir direkt am Erscheinungstag das Buch kaufen und anfange zu lesen. Bereits der Plot klang unheimlich interessant und verspreche jede Menge Gänsehaut und Spannungsmomente. Und ich wurde nicht enttäuscht. 

 

Im letzten Band war David eher auf „Urlaubstour“, nun zieht es ihn wieder zurück nach London, zu alten Bekannten. Wir fallen direkt in die Geschichte und landen zusammen mit dem forensischen Anthropologen in einem verlassenen Krankenhaus, seit über einem Jahrzehnt steht das Gebäude leer und dient eher als Umschlagplatz für Drogenabhängige. Nun wurde, kurz vor dem Abriss eine mumifizierte Leiche entdeckt, doch wer glaubt das damit der Fall bereits feststeht, der irrt. In einem wirklich gruseligen Moment, mit wenig Licht und viel Staub, entdeckt der Polizeitrupp drei eingemauerte Betten, in denen zwei Leichen liegen. Wie konnten sie hier her geraten? Diese Frage, und der überdeutliche Hinweis, dass hier ein Verbrechen vorliegt, lässt David Hunter keine Ruhe. Und auch wenn ihn seine Vergangenheit erneut einholt, konzentriert sich der größte Teil der Handlung auf die Auflösung des Falls.

 

Erneut arbeitet Simon Beckett mit zwei-gesichtigen Charakteren, interessanten Plot Twists, Spannungsmomenten und Sackgassen, die selbst mir nicht deutlich waren, bis das Licht das Ende des Tunnels zeigte. Ich war absolut gefesselt von der düsteren Geschichte, die sich wirklich perfekt für regnerische Tage eignet, ein gelungenes Setting. Besonders spannend waren in diesem Fall die Nebencharakter, ab einem gerissenen Punkt habe ich einfach jeden von Ihnen verdächtigt, ihnen nicht getraut und den ein oder anderen habe ich die Pest an den Hals gewünscht, da er mich wahnsinnig gemacht hat. 

 

Fazit: 

Ich habe dieses Buch sozusagen eingeatmet und konnte nicht aufhören bis es endlich eine Auflösung für die mysteriösen Toten gab. Simon Beckett ist zurück und zwar mit einem spannenden und wendungsreichen Thriller, der bewusst mit Blickwinkeln und Plot Twists spielt. Bis auf die kurzen Rückblenden in die Vergangenheit und der kleinen Nebengeschichte dazu, kann man diesen Band, auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, lesen. 

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