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[Rezension] Batman: Nightwalker – Marie Lu

Titel: Batman – Nightwalker
Autor: Marie Lu
Seitenzahl: 320
Verlag: dtv
Originaltitel: Batman – Nightwalker
Übersetzer: Anja Galić

Vielen Dank an den dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Bruce Waynes Geschichte ist bekannt, er verliert in jungen Jahren seine Eltern und muss sich nun dem Erbe des erreichten Imperiums stellen. Dabei stehen ihm Freunde und Partner zur Verfügung, aber natürlich lauern auch Feinde, die das Geld und die Macht von Wayne Enterprise im Blick haben. Doch wie passt da die junge Frau, welche im Hochsicherheitstrakt sitzt, hinein?

 

Wie sicherlich einige mitbekommen habe, bin ich schon seit jungen Jahren ein Fan von Batman und seiner Geschichte. Diverse Filme, Serien und Comics haben mich ihm näher gebracht als gedacht. Als dann im Zuge der DC Icons-Reihe ein Buch über Batman angekündigt wurde, war ich Feuer und Flamme. Aber konnte mich der Roman aus der Feder von Marie Lu überzeugen?

 

Kurzum: Ja! Grundsätzlich hat mich dieses Buch überzeugt, auch wenn sie ein paar kleine Schwächen hat. Aber zunächst zu unserem Protagonisten Bruce Wayne. Wir kennen Bruce, wir haben seine Geschichte schon 1000 mal gesehen, dennoch erzählt Marie Lu sie aus einer neuen Sicht, nämlich aus der des jungen 18-Jährigen Bruce, der bisher behütet war und nun zum ersten Mal den Druck des Imperiums merkt. Eine Dummheit, die man aber auch als Rittertum sehen könnte, führt dazu, dass er Sozialstunden im Arkham, dem Gefängnis von Gotham City, ableisten muss. Dabei schrubbt er den Boden im Hochsicherheitstrakt und gerät an Madeleine, eine junge Frau, deren Geschichte ihn total begeistert.

 

Madeleine ist für mich das eigentliche Highlight der Geschichte für mich. Auch wenn Bruce durch seine körperliche Kraft und sein Geld „stark“ wirkt, so ist es Madeleine, die Intrigen spinnt und den Leser und Bruce immer wieder an der Nase herumführt. Das Verhältnis der Beiden wird dabei vor allem durch sie bestimmt und nicht durch den männlichen Protagonisten. Wirklich gelungen und irgendwie toll zu lesen. Ganz allgemein lebt die Handlung, wie ich finde, immer wieder schönen und spannenden Wendungen, die mich bis zum Schluss an das Buch fesseln konnten. 

 

Doch was hat mich dann gestört, nach all diesen Worten des Lobes. Die Länge der Geschichte! Ich finde man hätte hier viel mehr Storyline, und an der ein oder anderen Stelle Tiefe, einbringen können. Irgendwie ging alles unheimlich schnell, was die Story zwar kurzweilig und aufregend gemacht hat, aber irgendwie habe ich mich am Ende gefragt, ob man hier nicht hätte vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas mehr verweilen hätte können. Dennoch ist „Batman – Nightwalker“ ein gelungener Roman aus dem DC-Universum und ich kann es auf jeden Fall empfehlen. 

 

Fazit:

Mit „Batman – Nightwalker“ von Marie Lu gibt es erneut eine tolle Geschichte aus dem Leben unseres liebsten Gotham City Bewohners. Die Storyline ist spannend und ereignisreich, es gibt einige Wendungen und ich habe das Buch nur so verschlungen. Wer Comics, düstere Geschichten und/oder DC mag, der sollte auf jeden Fall zugreifen.

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