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[Rezension] Ein wirklich erstaunliches Ding – Hank Green

Titel: Ein wirklich erstaunliches Ding
Autor: Hank Green
Seitenzahl: 448
Verlag: bold
Originaltitel: An Absolutely Remarkable Thing
Übersetzer: Katarina Ganslandt 

Mitten in der Nacht, nach einem stressigen Arbeitstag, entdeckt April mitten in New York eine seltsame Statue. Eigentlich will sie schon fast daran vorbei gehen, dann entsinnt sie sich, dass man Dingen auch Aufmerksamkeit schenken muss, und diese Statue ist einfach einzigartig. Schnell holt sie ihren besten Freund und drehen und Video, und noch ehe sie sich versehen, schlägt dieses Video alle Rekorde. Aber wieso nur?

 

Die Carls sind auf der Erde. Und April wird ganz ungewollt zur Fürsprecherin der Carls, dank ihres Videos und ihrem Willen, das Geheimnis der Carls zu lüften. April ist dabei nicht unbedingt immer die perfekte Person, sondern sie macht Fehler und ist teilweise etwas rücksichtslos gegenüber ihren Mitmenschen. Dieser Umstand macht sie jedoch realistisch und nahbar als Protagonistin. Sie ist eine Person wie du und ich, wie der Leser selbst.

Die ersten Seiten hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte zu gelangen. Mir fehlte das Ziel der Geschichte, irgendwie hatte ich das Gefühl, der Autor hatte es aus den Augen verloren, während er Aprils Leben immer mehr in den Mittelpunkt stellte. Dies ist natürlich mein persönliches Empfinden, jeder Leser kann dies anders interpretieren, aber ich hätte mir da einfach mehr Sci-Fi gewünscht. Die Sci-Fi kehrte aber zum Glück verstärkt zurück, und haute mich dann komplett um. Die Story nahm meines Erachtens auch mehr Fahrt auf und ich konnte nur schwer das Buch zur Seite legen.

Das was bei „Ein wirklich erstaunliches Ding“ am meisten ügerzeugt ist einfach die Idee dahinter. Es handelt sich, meines Erachtens, nicht um einen typische Romangeschichte, sondern viel mehr um ein Plädoyer, welches Social Media mit seinen Auswirkungen angreift, gespickt mit einer Menge Sci-Fi und einer guten Portion Dramedy. Zum Glück ist bereits bekannt, dass es wohl eine Fortsetzung geben soll, sonst würde ich wahnsinnig werden bei dem Ende.

Fazit:

Trotz eines leicht holprigen Starts konnte mich „Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green bis zum Ende packen. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf, und man will einfach wissen, was es mit den Carls auf sich hat. Dabei macht es aus meiner Sicht vor allem die Mischung und die unterschwllige Nachricht, vielleicht mal etwas weniger Social Media zu nutzen.

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