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[Bloggequatsche] Vom Büchermädchen, dass Fantasy liebt, aber dennoch zur Zeit nur Young Adult und Liebesromane lesen kann

Ein echtes Drama hat mich im letzten Monat überrumpelt. Es hat sich von hinten angeschlichen und dann einfach überrannt und nun ist es da: zur Zeit komme ich bei Fantasy-Büchern nicht weiter. Das kleine Lesemonster frisst einfach jedes Mal meine Konzentration, wenn ich zu diesem Genre greifen möchte, und das obwohl mir die Bücher gefallen. Aber was nun?

Auf Twitter hatte ich ja bereits geschrieben, wie es mit mir und dem Genre Fantasy aktuell aussieht und nach euren tollen Antworten sind mir ein paar Gedanken dazu gekommen, wie ich vielleicht Frieden mit dem Lesemonster schließen kann.

 

Keine Panik

Das was mir fast alle unterschwellig oder direkt gezeigt haben ist, keine Panik zu haben. Offenbar passiert es auch anderen Büchermenschen, dass plötzlich das Lieblingsgenre aus den Händen entgleitet und die Konzentration dahin ist. Und offenbar ist die Panik dabei dann so groß, dass man in eine Leseflaute abrutscht, und das sollte mir nicht passieren, also habe ich dank euch, direkt erstmal das Buch zur Seite gelegt und etwas leichtes genommen, damit ich nicht vor einem Stapel Bücher sitze und nur noch weinen mag.

 

Folge deinem (Leser-)Herz

Klingt fast schon etwas abgedroschen, wird aber auch immer wieder wiederholt und ich kann mich dem nur anschließen. Dabei geht es vor allem darum, dass man sich nicht gezwungen sieht etwas zu lesen. Wir sind (fast) alle nur hobbymäßig Buchblogger und als solches sollte es uns in unserer Freizeit erfüllen und nicht zur Pflicht werden. Diese Erfüllung kann aber nur stattfinden, wenn man eben auf das Leserherz hört und zudem Buch greift, auf das man Lust hat, statt sich gezwungen zu sehen. 

 

Fokus behalten

Damit meine ich nicht das Magazin, sondern die Tatsache, dass man sich konzentrieren sollte. Das hilft mir unheimlich gut zur Zeit, wenn ich lesen möchte, dann lege ich das Handy weg, oder nehme ein Bad und habe nur das Buch bei mir. Damit habe ich Zeit und Raum und niemand kann mich stören. Außerdem tut dieses „Zeit nehmen“ der Seele gut, denn sind wir mal ehrlich, wir nehmen uns viel zu selten Zeit für uns selbst. Unser Leben besteht aus hetzen zwischen den Terminen und Erledigungslisten die endlos erscheinen. 

 

Bookdates

Zwar habe ich, seitdem das Monsterchen eingezogen ist, kein Bookdate/Buddyread/Leserunde gemacht, dennoch denke ich, dass das enorm helfen kann, nicht nur bei meinem aktuellen Problem, sondern auch bei Leselfauten. Der Austausch mit anderen Lesern, ohne sich dabei zu sehr auf eine bestimmte Seitenzahl festzufahren, hilft glaube ich, in im Genre wiederzufinden und man hat direkt jemanden, mit dem man will spekulieren kann, was wohl als nächstes passiert.

 

Statt Lesen

… einfach mal was anderes tun. Gerade im letzten Jahr habe ich gemerkt, wie sehr mich kreative Dinge ansprechen und zufriedenstellen. Statt also zu lesen, könnte man zu Bleistift und Papier greifen und Fan-Arts malen, Fanfictions lesen oder selber schreiben, die liebste Buchverfilmung anschauen, oder auch einfach eine Runde spazieren gehen und einem Hörbuch lauschen. Die Welt der Bücher ist ganz bunt und muss nicht nur aus sturem Lesen bestehen, sondern man kann, denke ich, auf vielen Wegen in unsere liebsten Bücherwelten gelangen.

 

 

Flaute adé! 

Der Schritt weg vom Lieblingsgenre kann wehtun, sollte aber niemanden beunruhigen. Mit ein paar kleinen Dingen kann man, ähnlich wie bei einer Leseflaute, das kleine Lesemonster beruhigen und sich mit ihm anfreunden um gemeinsam wieder Spaß am Genre bzw. Lesen zu haben. So zumindest sieht mein Weg aus. Ich werde fleißig auf Twitter berichten, wie es weitergeht!

 

 

Hattet ihr schon Leseflauten? Was hat euch geholfen? Habt ihr noch weitere Tipps für mich?

 

Eure Sandra

 

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