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[Rezension] Die Legende von Greg 1 – Chris Rylander

Titel: Die Legende von Greg 1: Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache
Autor: Chris Rylander
Seitenzahl: 400
Verlag: Carlsen
Originaltitel: The Legend of Greg – Book 1 of the Series of epic failures
Übersetzerin: Gabriele Haefs

Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Greg lebt mit seinem Vater in Chicago, und bis auf seinem Drang ständig zu essen, denkt er ein normaler Teenager zu sein. Doch dann passiert das Unfassbare: sein Vater wird von einem Bergtroll entführt. Ja genau, von einem Bergtroll, die sollen ja eigentlich gar nicht mehr existieren, das wisst ihr natürlich. Doch für Greg ist noch viel erstaunlicher, dass er scheinbar doch kein normaler Jugendlicher ist. Was steckt hinter dieser Entführung?

Es fängt bei Chris Rylanders Geschichte direkt rasant an. Wir erleben Greg in seinem Umfeld und lernen ihn kennen, und erleben mit ihm zusammen wie sich sein Leben komplett umkrempelt. Dieses erzählerische Mittel, dass wir mit dem Protagonisten zusammen die neue Welt entdecken, mag ich total und eröffnet dem Leser unmittelbar die magische Welt. In Gregs Fall geht es in den Untergrund zu den Zwergen. Eine wirklich spannende Welt in die uns Chris Rylander entführt.

Das Erzähltempo ist schnell, es passiert immer zu etwas und nie kommt Langweile auf. Insofern war der Spannungsbogen immer oben, und man musste aufpassen auch hinterher zu kommen. Mich persönlich hat dieses Tempo gefallen, gemischt mit dem Humor war eine durchgängige Unterhaltung garantiert. Die Welt die Chris Rylander erschaffen hat, hat mir unheimlich gut gefallen. Und sie bringt frischen Wind die Fantasy-Welt für die jüngeren Leser. Ich mochte die Unterwelt unter Chicago, mit all ihren Höhlen. Der Autor schafft hier Verbindungen zu unserer Welt und erklärt auf seine Weise, welche berühmte Menschen bereits Zwerge und Elfen waren. 

Nach der Entführung von Gregs Vater beginnt ein Strudel von Ereignissen und der rote Faden des Buches bewegt sich auf einen großen Endkampf zu, in dem Greg natürlich eine große Rolle spielt. Doch unser Held muss sich nicht nur darauf vorbereiten, er begegnet auch etwas ganz Unbekannten: einem richtigen Zuhause. Zum ersten Mal fühlt sich Greg aufgehoben, und es war toll zu beobachten, wie er unter den Zwergen aufblüht und merkt, dass er gar nicht anders ist, sondern eine Gruppe hat, zu der er gehört. Freundschaft, Hoffnung, Vertrauen, aber auch Verrat und Selbstfindung nehme wichtige Teile in dieser Geschichte ein, und sie runden das Gesamtbild sehr gut ab.

Fazit: 

Ein Fantasyroman für Kinder, dass auch dem Erwachsenenleser absoluten Spaß machen wird. Greg ist ein interessanter und sympathischer Protagonist, dessen Abenteuer Spaß macht. Chris Rylander erzählt eine tolle Geschichte voller Freundschaften, Vertrauen und fantastischer Wesen.

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