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[Rezension] Sternenvoll – Patricia Renoth

Titel: Sternenvoll
Autor: Patricia Renoth
Seitenzahl: 289
Verlag: Selfpublish

Vielen Dank an Patricia Renoth für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Ella und Kilian sind am selben Tag zur selben Zeit geboren. Es scheint Schicksal zu sein, dass sich die beiden ihr Leben lang begegnen. Doch was bedeutet Liebe und Freundschaft? Muss man dem Schicksal nachgeben? Und traust du dich dann den Schritt zu wagen und aus Freundschaft Liebe werden zu lassen?

„Sternenvoll“ erzählt die Geschichte von Ella über mehrere Jahre. Jedes Kapitel stellt dabei den gleichen Tag in einem anderen Jahr dar. Dachte ich am Anfang noch es ging nur um die Liebe, wird schnell klar, dass es hier um weit mehr geht. Es geht auch darum, wie man sein Leben in den Zeiten nach der Schule meistert, welche Hürden einen erwarten und wie schnell das Schicksal zuschlagen kann. Thema ist also nicht nur eine Teenagerliebe, sondern auch Freundschaft, Familie, Vertrauen und Schicksal. 

Die Erzählart, über Jahre hinweg am gleichen Tag, empfand ich spannend, dadurch gelangte die Geschichte eine ganz eigene Dynamik. Jedes Kapitel findet am Tag des Sommerfestes von Ellas Familie statt und auch, wenn man zunächst denkt, dass dadurch Langeweile aufkommen kann, schafft es Patricia Renoth den Leser immer wieder abzuholen und die Lücken zwischen den Jahren zuschließen. Es wird auch, aus meiner Sicht, niemals monoton in der Erzählweise, da Ella nicht zwingend immer vor Ort sein muss. Es spricht für die Autorin, dass sie hier Vielfalt beweist. 

Doch so authentisch und spannend die Geschichte auch wirkt, gab es dennoch einen Punkt, der mich gestört hat. Teilweise wirkten die Dialoge meiner Meinung nach etwas zu lang und gestellt. Hier hatte ich an der ein oder anderen Stelle einen holprigen Lesefluss bzw. wurde es langatmig. Dennoch konnte mich die gesamte Geschichte unterhalten und bei einem Debüt, wie in diesem Fall, erwarte ich auch keine Perfektion.

Fazit:

Ellas Geschichte ist authentisch, spannend und romantisch zugleich. Über mehrere Jahre erleben wir Ella in ihren Höhen und Tiefen, fiebern mit ihr mit und hoffen auf ein Happy End. Trotz des kleinen Mangels erwartet den Leser hier eine ganz besondere Geschichte.

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