Buchrezension

[Wenige Worte] Totenweg – Bluthaus – Sterbekammer von Romy Fölck

13. März 2020

Willkommen zur nächsten Runde „Wenige Worte“, wo in kurzen, knackigen Sätzen drei Bücher besprochen werden. Dieses Mal steht eine ganze Reihe im Mittelpunkt und sicherlich könnt ihr schon anhand des Bildes erraten, um welche es sich handelt. Los gehts!

Titel: Totenweg – Bluthaus – Sterbekammer
Autor: Romy Fölck
Seitenzahl: 411 – 319 – 430
Verlag: Lübbe

Durch einen Cold Case finden Frida Paulsen Bjarne Haferkorn zusammen. Während Frida die Tote dieses Cold Case sehr gut kannte, mit ihr eng befreundet war, ist es für Bjarne ein alter Fall, der ihn einfach nicht los lässt. Beide sind sich auf ihre kantige Art und Weise ähnlich, auch wenn zwischen Ihnen Jahrzehnte liegen. Beide haben eine schwierige Vergangenheit.

Bjarne lebt mit einer depressiven Frau zusammen, trauert seinem Kinderwunsch hinterher und ertrinkt in Arbeit. Er wirkt nach außen mürrisch und festgefahren in seinem Beruf als Kriminalhauptkommissar, doch bereits nach wenigen Seiten wird deutlich, dass er einfach nur verloren wirkt. Dies bringt Romy Fölck mit einem guten Mix zwischen Polizeiarbeit, rund um den jeweiligen Hauptfall in den Büchern, und den persönlichen Hintergrund.

Frida hingegen wird uns zunächst als junge Frau mit einer schwierigen Teenager-Zeit präsentiert. Die Beziehung zu ihren Eltern ist durch einen Vorfall in jungen Jahren gestört, und letztendlich landet sie deshalb auch im Internat, wo sie ihren Abschluss ohne die elterliche Fürsorge machte. Anschließend schlug sie eine Karriere bei der Polizei ein und fasste wieder Fuß im Leben. Dabei wirkt auch sie, ähnlich wie Bjarne, sehr hart und emotionslos, obwohl sie innerlich gefühlvoll ist. Ich glaube Romy Fölck hat hier einen Charakter geschaffen, in dem man sich schnell wiederfinden kann. Ein harter Schicksalsschlag in der Jugend und das Fehlen der elterlichen Nähe hat Frida hart werden lassen, dennoch möchte sie Gutes tun und ihre Cleverness nutzen, und dies bei der Polizei verwirklichen.

Mit jedem Band wuchsen mir Frida und Bjarne mehr ans Herz und ich wollte einfach, dass ihre Zukunft besser aussieht und sie ihr Leben meistern. Unabhängig davon sind natürlich die Hauptfälle in den Büchern immer zu spannend und in ihrer Art und Aufbereitung richtig gut gemacht. Im ersten Band steht der noch zu lösende Cold Case im Raum, der zweite Band bezieht erneut Fridas Vergangenheit auf eine spezielle Art und Weise ein und im dritten Band wird so spannend, wie nie zuvor. 

 

In wenigen Worten:

Diese Kategorie heißt eigentlich „Wenige Worte“, und nun ja, ich habe probiert mich so kurz wie möglich zu halten und kann euch letztendlich nur empfehlen, diese Krimi-Reihe zu lesen. Ich freue mich bereits jetzt auf die noch kommenden Bände und konnte bisher schon andere Leser mit den Büchern von Romy Fölck anstecken.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.