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[Filmrezension] Rogue One – A Star Wars Story

Dezember 15, 2016

„Ich bin eins mit der Macht.“ 

Vor wenigen Stunden, um ca. 00:30 (Danke, Kinowerbung) war es soweit, wir durften in den Genuss der Mitternachtspremiere von „Rogue One: A Star Wars Story“ kommen. Natürlich war Sandy an meiner Seite, mit ihr hatte ich bereits „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ am Erscheinungstag geschaut. Wir waren unglaublich aufgeregt, viel zu früh da und mit die Ersten im Kinosaal. Das hatte aber den Vorteil, dass wir in Ruhe Snacks kaufen konnten, inklusive neuem Star Wars-Sammelbecher und Darth Vader-Glas ♥. Mental waren wir dann aber eins mit der Macht, als der Vorhang zur Siete schwang und der Film los ging.

Worum gehts in „Rogue One“?

In der Zeitlinie spielt die Story vor der Schlacht von Yavin, also kurz vor Episode 4 „Eine neue Hoffnung“. Jyn Ersos Vater ist Ingenieur und Erbauer , und wird von den imperialen Mächten gezwungen am Bau des Todessterns mitzuwirken. Auf brutale Weise wird Jyn von ihrer Familie getrennt und lebt fortan ein wirklich hartes Leben. Das sind die Bausteine vor der Haupthandlung, die danach einsetzt. Und die hatte es wirklich in sich, denn es geht nun, wie sicherlich schon bekannt ist, darum, dass Jyn Erso die Pläne für den Todesstern besorgen will um sie der Rebellion zuzuspielen. Mehr möchte ich dann aber auch nicht an dieser Stelle verraten, denn ihr sollt selbst den Rest entdecken.

Cineastische Umsetzung

Natürlich kommt „Rogue One“ in 3D und ich finde mittlerweile lohnt sich die Umsetzung von 3D im Kino wirklich. Zwar schaue ich daheim immer noch lieber die klassische 2D-Variante, aber vor allem durch die riesige Leinwand und die genialen Farben wirkt das 3D auf der großen Leinwand einfach genial. Die Schnitte, die Bilder und Inszenierungen waren einfach perfekt.
Aber nicht nur durch Farben und Schnitt hat mich „Rogue One“ überzeugt, sondern auch durch die Musik. Es ist kein „reiner“ Star Wars-Film, gehört aber dennoch ins Universum, und das wurde in der Musik ebenfalls umgesetzt. So gab es klassische Elemente die wir bereits kennen und die Gänsehaut verursachen, und eben auch neue die stimmig und passend waren. 

„Rogue One“ im Star Wars-Filmuniversum

Der dritte Baustein der Umsetzung ist der Handlungsaufbau, der für
mich an jeder Stelle logisch war. Ich finde hier haben die
Drehbuchschreiber und die Regie alles richtig gemacht und es geschafft
einen Film zu zaubern, der sich wunderbar in das Star Wars-Universum
einfügt und es ergänzt ohne aufgesetzt zu wirken. Durch das Einbringen
von bekannten Elementen und Personen und das Einführen von neuen
Protagonisten, die die Handlung voranbringen, wurde meines Erachtens ein
perfekter Mittelweg gefunden um die Filme miteinander zu verknüpfen. Ich bin sowohl Fan der alten, als auch neuen, Filme und fühlte mich bei „Rogue One“ Bestens aufgehoben. Vor allem die Momente, in denen wir bekannte Gesichter wiedererkennen und zuordnen können lässt wohl das Herz eines jeden Star Wars-Fans höher schlagen.
Fazit
Für mich ist „Rogue One: A Star Wars Story“ auf jeden Fall ein Filmhighlight des Jahres 2016. Er hat mir das Warten auf Episode 8 versüßt und ich bin mir ganz sicher, das sich ihn mir nochmal im Kino anschaue, denn dieser Film ist gemacht fürs Kino. Definitiv wird er als Blu-Ray auch bei mir im Regal landen und ich bin auch schon auf James Lucenos Novel „Catalyst“, die eine Vorgeschichte zu Rogue One darstellt, gespannt. Ich bin ein Fan dieses Films und wünsche mir mehr davon, als echter Fan will man schließlich auch abseits der hauptgeschichte wissen was los ist.

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